Pokémon Legends: Z-A
via legends.pokemon.com

Pokémon Legends: Z-A knackt die Million

Der Jahresstart bringt direkt spannende Zahlen für Nintendo – und für Pokémon. Pokémon Legends: Z-A hat in Japan die Marke von einer Million verkaufter Einheiten auf der Switch 2 überschritten. Ein starkes Signal für das neue System, keine Frage. Und trotzdem erzählen die Zahlen eine etwas andere Geschichte, als man vielleicht erwarten würde.

Inhaltsverzeichnis
  1. Eine Million auf Switch 2 – aber mehr auf Switch
  2. Die alte Switch ist noch lange nicht weg
  3. Nintendo dominiert weiter die Charts
  4. Wie geht es weiter für Pokémon Legends: Z-A?

Denn während das Spiel auf Nintendos neuer Hardware diesen Meilenstein erreicht hat, verkauft es sich auf der ursprünglichen Switch weiterhin deutlich besser. Ein klassischer Fall von Übergangsgeneration – und ein gutes Beispiel dafür, wie langlebig Nintendos alte Konsole immer noch ist.

Eine Million auf Switch 2 – aber mehr auf Switch

Die aktuellen Daten stammen aus den jüngsten Verkaufscharts von Famitsu, die die letzte vollständige Verkaufswoche des vergangenen Jahres abdecken. Demnach liegt Pokémon Legends: Z-A in Japan bei etwas über einer Million physischer Verkäufe auf der Switch 2. Allein in dieser Woche kamen knapp 47.000 Einheiten hinzu.

Parallel dazu läuft das Spiel auf der ursprünglichen Switch weiterhin erstaunlich stark. Dort steht es bereits bei rund 1,53 Millionen verkauften Exemplaren, mit sogar noch höheren Wochenzahlen als auf der neuen Hardware. Das wirkt auf den ersten Blick kontraintuitiv, ergibt aber schnell Sinn, wenn man sich die Ausgangslage anschaut.

Die alte Switch ist noch lange nicht weg

Die originale Switch ist seit Jahren fest in japanischen Haushalten verankert – und weltweit über 150 Millionen Mal verkauft worden. Diese installierte Basis verschwindet nicht einfach, nur weil neue Hardware erscheint. Gerade bei einem Cross-Gen-Titel wie Pokémon Legends: Z-A greifen viele Spieler:innen ganz pragmatisch zur Version, die sie ohne Zusatzkosten spielen können.

Dazu kommt der Preisfaktor. Die Switch-2-Version bietet zwar eine sichtbar bessere Präsentation, kostet aber auch mehr. Für viele Fans ist das Upgrade nett, aber nicht zwingend notwendig – zumindest noch nicht.

Nintendo dominiert weiter die Charts

Trotz des starken Pokémon-Auftritts war das Spiel nicht der Wochenprimus. Diese Rolle gehörte erneut Mario Kart World, das sich weiter als System-Seller der Switch 2 etabliert und inzwischen auf mehrere Millionen Verkäufe allein in Japan kommt. Auch andere neue Titel wie Kirby Air Riders mischen vorne mit, während Serien wie Metroid traditionell eher im Westen stärker performen.

Auf der Hardware-Seite zeigt sich ein ähnliches Bild. Die Switch 2 führt die japanischen Verkaufscharts klar an, während ältere Switch-Modelle und Sonys PlayStation 5 dahinter folgen. Der Generationenwechsel ist also in vollem Gange – aber er passiert nicht über Nacht.

Wie geht es weiter für Pokémon Legends: Z-A?

Für Pokémon Legends: Z-A dürfte das letzte Wort noch lange nicht gesprochen sein. Mit wachsender Switch-2-Verbreitung könnte sich das Verhältnis der Versionen in den kommenden Monaten verschieben. Zusätzliche Inhalte wie das kürzlich veröffentlichte Mega-Dimension-DLC haben bereits neues Interesse geweckt, auch wenn nicht alle technischen Aspekte des Spiels unumstritten sind.

Unterm Strich zeigt diese Million vor allem eines: Pokémon funktioniert generationsübergreifend. Egal ob auf neuer oder alter Hardware – die Reihe zieht. Und genau das ist vermutlich die wichtigste Erkenntnis aus diesen Zahlen.


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Author
Image of Linda Güster
Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️