Project Motor Racing: 70 Wagen, 27 Strecken und ein 720‑Hz‑Herzschlag

Die Motorsportszene bekommt heute Zuwachs: Project Motor Racing von GIANTS Software und Straight4 Studios will das authentischste Konsolen‑Rennspiel der nächsten Jahre werden.

Inhaltsverzeichnis
  1. Streckensturm: Von Nürburgring bis Sonoma
  2. 720‑Hz‑Herzstück
  3. Von Rookie zum Champion
  4. Community baut mit
  5. Benzin im Blut

Mehr als 70 lizenzierte Fahrzeuge aus zehn Rennklassen – von historischen Tourenwagen über moderne Hypercars bis zu Le‑Mans‑Prototypen – treten auf 27 laser‑gescannten Strecken gegeneinander an. Dank dynamischem Wetter und Tag‑/Nacht‑Zyklen ändert sich die Streckenhaftung ständig.

Herzstück ist eine Hadron‑Physikengine, die mit 720 Hz rechnet und realistische Reifen‑ und Fahrwerksimulationen bietet. Über eine integrierte Modding‑Plattform können PC‑ und Konsolen‑Spieler gleichermaßen Strecken, Fahrzeuge und Lackierungen teilen – ein Novum im Genre.

Streckensturm: Von Nürburgring bis Sonoma

Die 27 Kurse decken legendäre Rennstrecken rund um den Globus ab: Nürburgring Nordschleife, Spa‑Francorchamps, Monza, Silverstone, Fuji Speedway sowie amerikanische Klassiker wie Laguna Seca und Sonoma Raceway. Jede Strecke wurde per Laser‑Scanning vermessen und berücksichtigt Unebenheiten, Curbs und Belagbeschaffenheit.

Dank des Systems „True2Track“ ändern sich die Grip‑Verhältnisse dynamisch – Staub, Regen oder eine im Rennen entstehende Gummispur beeinflussen die Haftung der Reifen.

Fahrer müssen also nicht nur die Ideallinie kennen, sondern das Verhalten ihres Autos anpassen, wenn sich Wetter und Temperatur ändern.

Auf einen Blick

  • Release: 25. 11. 2025 auf PC, PS5 und Xbox Series X|S.
  • Fahrzeuge: Über 70 lizenzierte Autos in zehn Klassen.
  • Strecken: 27 laser‑gescannte Kurse mit dynamischer Oberfläche.
  • Physik: 720‑Hz‑Engine simuliert Reifen, Aerodynamik und Antriebsstrang.
  • Karriere: Einzelspieler‑Modus mit Sponsorenmanagement und Reparaturen.

720‑Hz‑Herzstück

Die hauseigene Hadron‑Engine berechnet das Fahrverhalten in Mikrosekunden. Laut Straight4 Studios simuliert das System Reifen mit 10 kHz Abtastung und berücksichtigt selbst kleinste Vibrationen oder Reifenverformungen.

Der Antriebsstrang wird modular mit 7200 Hz berechnet, was Schaltvorgänge und Motorbremsen realistischer macht. Zusätzlich gibt es separate Modelle für Aerodynamik – etwa Flügel, Diffusoren und Unterboden – die in unterschiedlichen Geschwindigkeitsbereichen variabel funktionieren.

Diese Kombination macht das Fahrverhalten spürbar authentisch.

Von Rookie zum Champion

Der Einzelspieler‑Karrieremodus erzählt keine Script‑Story, sondern lässt Spieler ihre eigene Motorsportkarriere aufbauen. Man wählt eine Rennklasse, unterschreibt bei einem Team, managt Sponsoren und entscheidet, ob man für ein höheres Preisgeld riskante Einstellungen wählt oder lieber konservativ fährt.

Zwischen den Rennen muss das Budget auch für Reparaturen reichen; ein gecrashtes Getriebe kann die Saison gefährden. Über Entscheidungen in Interviews beeinflussen Piloten ihren Marktwert und ziehen neue Teams oder Hersteller an.

Wer lieber im Multiplayer fährt, kann sich in Mehrklassenrennen gegen bis zu drei andere Fahrzeugklassen messen.

Community baut mit

Project Motor Racing bricht mit der Tradition, Mods auf Konsolen zu verbieten. Über ein integriertes Portal können Spieler auf allen Plattformen eigene Fahrzeuge, Strecken und Lackierungen erstellen und teilen.

Die Entwickler stellen Werkzeuge zur Verfügung und kuratieren besonders gelungene Inhalte. Dadurch soll eine lebendige Community entstehen, die das Spiel Jahre nach Release mit neuen Inhalten versorgt.

Modding‑Veteranen freuen sich besonders über die offene Struktur und die Möglichkeit, historische Rennserien nachzubauen.

Benzin im Blut

Mit seinem beeindruckenden Fuhrpark, realistischen Strecken und einer High‑Tech‑Physikengine positioniert sich Project Motor Racing als ernstzunehmender Gegner für etablierte Sims. Der Karrieremodus und die plattformübergreifende Modding‑Unterstützung geben Spielern unzählige Gründe, immer wieder zurückzukehren.

Wer einen robusten Lenkradständer besitzt, sollte den 25. November rot im Kalender anstreichen – dieses Spiel wird Wohnzimmer in Rennboxen verwandeln.


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Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.