Rainbow Six Siege
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Rainbow Six Siege übersteht zwei Hacks in einer Woche

Die Feiertage waren für Rainbow Six Siege alles – nur nicht ruhig. Während viele Spieler:innen eigentlich nur ein paar entspannte Matches zwischen Weihnachten und Neujahr wollten, geriet Ubisofts Taktik-Shooter gleich zweimal hintereinander aus den Fugen. Zwei Hacks, zwei komplette Eskalationen, und zwischendrin ein Spiel, das zeitweise komplett offline genommen werden musste.

Inhaltsverzeichnis
  1. Milliarden-Credits und kompletter Stillstand
  2. Der 67-Tage-Bann und das Meme, das keiner wollte
  3. Zurück im Normalbetrieb – vorerst

Inzwischen ist Siege wieder spielbar. Aber was da passiert ist, fühlt sich rückblickend eher nach Ausnahmezustand als nach klassischem Serverproblem an.

Milliarden-Credits und kompletter Stillstand

Der erste Vorfall traf Rainbow Six Siege am Weihnachtswochenende. Plötzlich hatten Spieler:innen Milliarden an Credits und Renown auf ihren Accounts. Seltene Skins tauchten auf, Entwickler-Items inklusive. Gleichzeitig wurden tausende Accounts scheinbar willkürlich gebannt und wieder entbannt, teilweise sogar interne Mitarbeiter wegen angeblich toxischen Verhaltens.

Ubisoft reagierte relativ schnell, aber drastisch. Siege wurde vollständig offline genommen, inklusive Marketplace. Kurz darauf folgte die Ansage: Niemand werde für ausgegebene Credits bestraft, alle Transaktionen würden zurückgesetzt. Parallel laufende Bannwellen seien nicht Teil des Hacks gewesen.

Am 28. Dezember begann der große Rollback. Accounts, Währungen, Inventare – alles wurde auf einen früheren Stand zurückgedreht. Erst danach starteten umfangreiche Checks, bevor Spieler:innen langsam wieder ins Spiel gelassen wurden.

Der 67-Tage-Bann und das Meme, das keiner wollte

Kaum war der erste Brand gelöscht, folgte die nächste Überraschung. Eine Woche später meldeten sich Spieler:innen erneut – diesmal mit 67-tägigen Bans wegen angeblicher Belästigung. Die Zahl war kein Zufall. Sie spielte offensichtlich auf das inzwischen allgegenwärtige 6-7-Meme an, das vor allem auf TikTok kursiert.

Auch hier stellte sich schnell heraus: Diese Bans waren nicht legitim. Ubisoft erklärte, alle Sperren aus diesem Zeitraum könnten ignoriert werden. Das Team sei wieder vollständig zurück und arbeite an der Behebung weiterer Synchronisations- und Verbindungsprobleme.

Zurück im Normalbetrieb – vorerst

Stand jetzt läuft Rainbow Six Siege wieder stabil. Alle Plattformen zeigen grünes Licht, die Hacks gelten als behoben, die kuriosen Bans sind zurückgenommen. Was bleibt, ist ein ziemlich wilder Jahreswechsel für ein Spiel, das eigentlich für Präzision und Kontrolle steht.

Wie genau es zu gleich zwei derart massiven Sicherheitsvorfällen kommen konnte, ist weiterhin offen. Klar ist nur: Diese Feiertage werden in der Siege-Community so schnell niemand vergessen.


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️