Ein Rollstuhl, ein verlassenes Parkhaus und ein Jäger, der nicht locker lässt – SHOCK will 2026 ein neues Kapitel im psychologischen Horror aufschlagen. Der Third-Person-Titel schickt Spieler in ein klaustrophobisches Setting, das mehr auf Ausweichen und Aushalten setzt als auf Action. Solche Settings sind nicht neu, sorgen bei mir aber immer für einen ganz besonders hohen Gruselfaktor.
- Ein Protagonist, der sich von Genre-Klischees abhebt
- Cyber-Horror statt Jumpscares
- Release im Jahr 2026
Ein Protagonist, der sich von Genre-Klischees abhebt
Im Mittelpunkt steht Jack River, ein Kriegsveteran ohne Beine, dessen einziger Halt der Rollstuhl ist. Bewegungen fühlen sich dadurch schwerer und gleichzeitig intensiver an. Oft muss der Rollstuhl zurückgelassen werden, um auf dem Boden kriechend enge Stellen zu erreichen oder Rätsel zu lösen. Genau diese Verletzlichkeit soll für Spannung sorgen – das Gefühl, dass jeder falsche Schritt das Ende bedeuten kann. Wie Jack überhaupt in die Situation gekommen ist? Unklar – das muss man als Spieler Stück für Stück entdecken. Doch um das zu schaffen, muss man erstmal lang genug überleben.
Cyber-Horror statt Jumpscares
Statt klassischer Schockmomente setzt SHOCK auf das Spiel mit der Umgebung. Beton, Schatten und fremde Geräusche werden zur Bedrohung, während ein cybernetisches Monster gemeinsam mit dem Spieler durch die Tiefgarage streift. Spieler müssen schleichen, ablenken und improvisieren. Kleine Hilfsmittel wie Ziegelsteine lassen sich nutzen, um das Wesen in die Irre zu führen.
Release im Jahr 2026
Hinter dem Projekt steckt ein kleines Team, das Atmosphäre und Mechanik eng verzahnen will. Mehr als 30 Level sind nicht geplant – stattdessen konzentriert sich alles auf Intensität, Enge und das Gefühl, dauerhaft gejagt zu sein. Der Release ist für 2026 angesetzt. Bis dahin dürfte es noch mehr Einblicke geben, welche Systeme das Spiel besonders machen sollen. Gerade weil SHOCK nicht auf Masse, sondern auf einen klaren Fokus setzt, könnte es sich von der breiten Masse der Horror-Titel abheben. Wer sich von engen Räumen, psychologischem Druck und einem ständigen Katz-und-Maus-Spiel angezogen fühlt, sollte das Projekt im Auge behalten.
Veröffentlicht: 1. Oktober 2025 20:38 Uhr