Silent Hill f
KONAMI

Silent Hill f überschreitet die 1-Millionen-Spieler Marke

Vier Tage nach Release und schon eine Million Mal verkauft – Silent Hill f hat einen Traumstart hingelegt. KONAMI meldet den Meilenstein über alle Plattformen hinweg: PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Für eine Reihe, die seit den 90ern als Inbegriff psychologischen Horrors gilt, ist das nicht nur ein Erfolg, sondern auch ein Statement: Die Fans wollten diesen neuen Teil, und sie haben sofort zugegriffen.

Inhaltsverzeichnis
  1. Von Nebel zu Narben
  2. Kreaturen, die bleiben
  3. Ein Start mit Gewicht

Von Nebel zu Narben

Silent Hill f schlägt eine ungewöhnliche Richtung ein. Statt US-Kleinstadt gibt es das Japan der 60er Jahre, statt bekannter Figuren steht mit Shimizu Hinako eine Schülerin im Mittelpunkt, die unter gesellschaftlichem Druck zerbricht. Was sich wie Coming-of-Age anfühlt, wird rasch zum Albtraum, als der berühmte Nebel die Stadt einhüllt. Genau darin liegt die Stärke dieses Teils: Er erzählt nicht einfach eine Horrorgeschichte, sondern verwebt persönliche Kämpfe mit folkloristischen Albträumen.

Kreaturen, die bleiben

Ryukishi07 (Higurashi, Umineko) liefert das Skript, kera zeichnet die Kreaturen – und beide zusammen schaffen ein Setting, das verstört und gleichzeitig fasziniert. Die Figuren wirken grotesk, fast schon schön in ihrem Schrecken. Getragen wird das Ganze vom Soundtrack, der von Akira Yamaoka und Kensuke Inage komponiert wurde. Der Mix aus bekannten Motiven und neuen Tönen sorgt dafür, dass sich Silent Hill f vertraut und doch frisch anfühlt.

Ein Start mit Gewicht

Dass das Spiel schon jetzt die Million knackt, zeigt den Hunger der Community nach neuem Stoff. Silent Hill f ist kein bloßes Nostalgieprojekt, sondern ein Versuch, die Serie neu aufzuladen – mit anderem Setting, neuen Figuren, aber der alten Stärke, das Unbehagen ganz langsam wachsen zu lassen. Ob es sich neben den großen Klassikern einreiht, wird die Zeit zeigen. Doch für den Moment steht fest: Silent Hill ist zurück, und es ist lauter als gedacht.


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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️