Starbreeze hat eine harte Entscheidung getroffen: Das Dungeons & Dragons-basierte Project Baxter, 2023 angekündigt, wird nicht weiterentwickelt. Stattdessen bündelt das Studio alle Ressourcen auf die Payday-Marke – begleitet von weiteren Entlassungen.
- Project Baxter gestrichen
- Harte Einschnitte im Team
- Fokus auf Heist-Gaming
Project Baxter gestrichen
Das ambitionierte Projekt sollte eigentlich Starbreeze neben Payday eine zweite große Säule verschaffen. Doch nach einer strategischen Überprüfung hat das Management entschieden, Baxter einzustellen. Offiziell heißt es, dass die Kräfte besser in den Ausbau des „ikonischen“ Payday-Franchise investiert seien. Damit verliert die D&D-Marke ein potenzielles Videospiel, das zumindest auf dem Papier viel Aufmerksamkeit versprochen hatte.
Harte Einschnitte im Team
Die Entscheidung bleibt nicht ohne Folgen für die Belegschaft: 44 Vollzeitkräfte und externe Entwickler:innen verlieren ihren Job. Ein Teil des Baxter-Teams wird auf andere Projekte, vor allem Payday, umverteilt. Für die Bilanz bedeutet der Stopp außerdem einen Abschreibungsaufwand von rund 255 Millionen schwedischen Kronen – etwa 27 Millionen US-Dollar. Schon im Dezember 2024 hatte Starbreeze 15 Prozent seiner Angestellten entlassen.
Fokus auf Heist-Gaming
CEO Adolf Kristjansson betont, man wolle die Investitionen dort konzentrieren, wo das größte Potenzial liegt. Payday gilt für Starbreeze als Aushängeschild mit internationaler Reichweite und loyaler Community. Neue Inhalte und beschleunigte Entwicklungszyklen sollen die Serie in den kommenden Jahren weiter nach vorne bringen. Kristjansson bedankte sich bei den Baxter-Entwicklern für ihre Arbeit und sprach von einer „notwendigen, wenn auch schwierigen Entscheidung“.
Veröffentlicht: 3. Oktober 2025 17:54 Uhr