Tormented Souls 2 bringt Horror, wie man ihn von früher kennt
Dual Effect / PQube

Tormented Souls 2: Survival Horror wie früher

PQube und Dual Effect bringen am 23. Oktober die Fortsetzung ihres Retro-Horror-Hits. Tormented Souls 2 schickt Caroline Walker nach Villa Hess in Chile, wo ihre Schwester Anna von düsteren Visionen geplagt wird. Reality-Switching zwischen normaler Welt und der “Other Side”, klassische Fixed-Camera-Perspektive, Tank Controls – das volle 90er-Jahre-Programm. Für alle verfügbar, die Resident Evil und Silent Hill vermissen und keine Lust auf moderne Horror-Trends haben.

Inhaltsverzeichnis
  1. Caroline ist zurück und der Horror auch
  2. Klassisches Gameplay mit modernen Optionen
  3. Monster mit Persönlichkeit
  4. Reality-Switching als Kern-Mechanik
  5. Steam Demo und physische PS5-Edition
  6. Nische mit treuer Fanbase

Caroline ist zurück und der Horror auch

Nach den Ereignissen im Wildberger Hospital hofft Caroline auf ein normales Leben mit ihrer Schwester Anna. Natürlich läuft nichts glatt – Anna wird von Gewaltvisionen heimgesucht, malt verstörende Bilder, die sich in der Realität manifestieren. Also ab nach Villa Hess zu einer mysteriösen Klinik, wo hinter freundlichen Gesichtern natürlich das pure Böse lauert.

Das Setting ist diesmal vielfältiger: Düsteres Kloster, verlassene Shopping Mall, verlassene Schule. Die “Other Side” kehrt zurück – eine alternative Realität voller Monster und Geheimnisse. Carolines übernatürliche Kräfte lassen sie zwischen den Welten wechseln und durch Videotapes Erinnerungen “nachspielen”, die die aktuelle Timeline beeinflussen.

Klassisches Gameplay mit modernen Optionen

Tormented Souls 2 gibt dir die Wahl: Klassischer 90er-Jahre-Modus mit Fixed Camera, Tank Controls und limitierten Saves. Oder Assisted Mode für Leute, die die Story erleben, wollen ohne frustriert zu werden. Das ist ein cleverer Ansatz – Nostalgiker bekommen ihr authentisches Erlebnis, Neulinge werden nicht abgeschreckt.

Die Waffenpalette bleibt provisorisch und brutal: Druckluftnagler, Kettensäge, selbstgebastelte Instrumente. Das neue Quick-Select-Feature lässt dich im Kampf schneller zwischen den Waffen wechseln – ein sinnvolles Quality-of-Life-Update.

Monster mit Persönlichkeit

Die Boss-Gegner klingen vielversprechend designt. Iron Maiden trägt ein schweres Plattengesicht und schwingt ein riesiges Kruzifix – eine Art böse Nonne als Vollstrecker. The Harvester haust unter der Fischfabrik, eine Mischung aus verbranntem Fleisch und Metall mit Sägeblatt und scharfen Zähnen.

Das erinnert an die besten Zeiten von Silent Hill, wo jedes Monster eine symbolische Bedeutung hatte. Survival Horror lebt von solchen ikonischen Gegnern, nicht von Generic-Jump-Scare-Monstern.

Reality-Switching als Kern-Mechanik

Das Wechseln zwischen normaler Welt und “Other Side” ist mehr als nur Gimmick. Deine Aktionen in der alternativen Realität beeinflussen die Gegenwart. Du manipulierst die Vergangenheit über Videotapes und formst dadurch neue Wege in die Zukunft. Klingt nach interessanten Puzzle-Möglichkeiten.

Die Rätsel sollen wieder komplex sein – Gegenstände untersuchen, kombinieren, Verbindungen zwischen Objekten und Umgebung finden. Das ist oldschool Survival Horror, wie er sein soll.

Steam Demo und physische PS5-Edition

Dass eine Steam-Demo verfügbar ist, zeigt Selbstvertrauen. Wer unsicher ist, kann das Spiel antesten, bevor er 30-40 Euro ausgibt. Die physische PlayStation 5-Edition kann schon vorbestellt werden – für Sammler ein Plus.

Der 23. Oktober ist ein guter Termin, rechtzeitig vor Halloween. Horror-Games profitieren von der richtigen Jahreszeit, auch wenn echte Fans das ganze Jahr über Bock auf Grusel haben.

Nische mit treuer Fanbase

Tormented Souls 2 macht nichts revolutionär Neues, aber das muss es auch nicht. Die Zielgruppe will genau das: klassischen Survival Horror ohne moderne Trends wie Action-Fokus oder Multiplayer-Modes. Das erste Spiel hat gezeigt, dass Nachfrage für authentische Retro-Horror-Erfahrungen da ist.

Die Mischung aus Chile-Setting, Kulissen-Vielfalt und bewährten Mechaniken klingt stimmig. Wenn Dual Effect das gleiche Qualitätslevel wie beim Vorgänger hält und die Story interessant bleibt, wird das ein solider Horror-Titel für Genre-Fans.


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️