Valve streicht nerviges Feature im CS2 Premier-Modus – Doch das könnte zu Chaos führen

Der Premier Mode ist ein kompetitiver Inhalt in CS2, der nun etwas entschärft wurde. Die Rangbegrenzungen bei 5er-Teams wurden gelockert.

Mit einem neuen Update hat Valve tiefgreifende Änderungen am Matchmaking von Counter-Strike 2 vorgenommen. So gibt es fortan im Premier-Modus keine Rangbeschränkungen mehr. Konkret bedeutet das, dass ihr euch zu fünft anmelden könnt, unabhängig davon, wie viele Rangpunkte die einzelnen Spieler haben. Das hilft vor allem Freundesgruppen, macht allerdings auch Boost-Partys möglich.

Inhaltsverzeichnis
  1. So verändert sich das Matchmaking
  2. Gut für die Casuals, aber schlecht für kompetitive Matches?
  3. FAQ zum Premier-Modus in CS2

Einerseits freuen sich Spieler darauf, mehr mit ihrer Freundesgruppe machen zu können. Allerdings gibt es auch Kritiker, die unausgeglichene Matches erwarten. Was sich genau geändert hat und welche Konsequenzen das nach sich ziehen könnte, gehen wir hier im Detail durch.

So verändert sich das Matchmaking

Bisher gab es eine Beschränkung, dass, wenn der Rangunterschied zwischen zwei Spielern zu groß war, sie nicht gemeinsam in einer Lobby im Premier-Modus verweilen durften. Das sollte verhindern, dass starke Accounts die schwächeren einfach „mitziehen“ und ihnen so einen besseren Rang verschaffen.

Seit dem neuen Update ist das jedoch Geschichte. Das Matchmaking orientiert sich nun an den durchschnittlichen ELO-Werten des gesamten Teams, um dann einen Gegner zu finden, der vergleichbar stark ist. Das könnte jedoch zu unvorhersehbaren Konstellationen führen. 

Es könnten also auch Profispieler zusammen mit Anfängern gegen ein Team aus durchschnittlich guten Gamern antreten. Ob das dann wirklich Spaß macht oder der Profi am Ende das Spiel im Alleingang gewinnen kann, wird aktuell hitzig in der Community diskutiert.

Gut für die Casuals, aber schlecht für kompetitive Matches?

Ein Teil der Spielerschaft ist begeistert von der Änderung. Sie können nun mit Freunden gemeinsam spielen, wodurch CS2 insgesamt sozialer wird. Das spricht vor allem Gelegenheits­spieler und die an, die noch nicht so gut in dem Shooter sind.

Kritik gibt es jedoch von denen, die Angst vor unausgeglichenen Matches haben. Das neue System könnte zu viel Frust führen, etwa wenn man zu leichte oder eben auch zu starke Gegner bekommt. Es gibt zu viele Variablen, die vorher mit einer Beschränkung ausgeblendet waren.

Was genau sich Valve bei der Änderung gedacht hat, haben sie nicht offen kommuniziert. Fest steht aber, dass CS2 damit insgesamt sozialer, aber vielleicht auch etwas weniger kompetitiv wird.

FAQ zum Premier-Modus in CS2

Was ist der Premier-Modus?
Das ist ein kompetitiver Spielmodus, in dem ihr in Ranglisten aufsteigen und möglicherweise später in einem Profi-Team landen könnt. Es gibt Pick&Ban-System, wobei ein MR12-System genutzt wird.

Was bedeutet MR12?
Die Zahl gibt an, wie viele Runden bis zur Halbzeit gespielt werden, in diesem Fall 12. Wer insgesamt 13 Matches gewinnt, gewinnt das gesamte Duell zwischen den beiden Teams.

Was ändert sich jetzt am Premier-Modus?
Der Modus kann mit fünf Spielern genutzt werden. Bisher gab es eine Beschränkung, damit nicht zu starke und zu schwache Spieler in einer Lobby landen können. Doch diese Beschränkung wurde nun aufgehoben.

Wie funktionieren die Rankings im Premier-Modus?
Ihr sammelt einen Zahlenwert zwischen 0 und mehr als 30.000. Je nachdem, welchen Wert ihr habt, landet ihr in einer bestimmten Liga. Punkte gibt es dabei für jeden Sieg. 


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Esports & Gaming Journalist
Patrick Bieneck ist Fachredakteur für Gaming und Esport mit über 15 Jahren Erfahrung in der Branche. Als langjähriger Kenner der internationalen Szene berichtet er über aktuelle Entwicklungen in Counter-Strike 2, Esport-Turniere und die Gaming-Community. Er liefert tiefgründige Analysen, aktuelle News und spannende Einblicke in die Welt der Videospiele.