Wall World 2: Robospinnen, Roguelite‑Mining und vertikale Freiheit

Wenn Wall World 2 am 11. November 2025 auf Steam landet, geht es hoch hinaus. Die Fortsetzung des Überraschungshits von Alawar schickt die Spieler erneut auf eine endlose, vertikale Mauer.

Inhaltsverzeichnis
  1. Erkundung im Turbospin
  2. Bohrspinnen, Biome & Baller-Upgrades
  3. Roguelite mit Schraubenschlüssel und Schicksal
  4. Hoch hinaus mit viel Tiefgang

Mit einer personalisierbaren Robospinne dringen sie in prozedural generierte Minen ein, sammeln Ressourcen, wehren feindliche Kreaturen ab und kehren zum Basiscamp „Skyer City“ zurück, um neue Technologien zu erforschen.

Neu sind dynamische Biome, lebendige NPCs und ein umfangreiches Upgrade‑System.

Erkundung im Turbospin

Im Herzen von Wall World 2 steht der einzigartige Gameplay‑Loop: Man steuert eine gigantische mechanoide Spinne entlang einer scheinbar unendlichen Mauer. Überall locken Eingänge zu Minen, die sich jedes Mal neu zusammensetzen.

Drinnen warten seltene Erze, Fallen und groteske Monster. Die Beute wird benutzt, um im Hub „Skyer City“ Verbesserungen zu kaufen, Story‑Missionen zu verfolgen und Beziehungen zu NPCs aufzubauen.

Zwischen den Runs greifen gigantische Horden an der Oberfläche an, die mit der Bordkanone und platzierbaren Türmen abgewehrt werden müssen.

Auf einen Blick

Release: 11. November 2025 auf Steam, 11,99 USD mit 10 % Launch‑Rabatt

Gameplay: Mischung aus Mining, Tower Defense und Roguelite

Hub: Skyer City als Upgrade‑Zentrale mit NPC‑Interaktionen

Neu: Dynamische Biome, anpassbare Spinnen‑Beine, Waffen und Module

Ziel: Ressourcen sammeln, robospider aufrüsten, die Wand erklimmen und das Geheimnis lüften

Bohrspinnen, Biome & Baller-Upgrades

Im Vergleich zum Vorgänger erweitert Wall World 2 das Arsenal massiv. Neue Waffen reichen von Plasmaschussgeräten bis zu lenkbaren Raketen, die Monster auch in engen Schächten treffen. Die Beine der Spinne lassen sich individuell konfigurieren, etwa mit Stacheln zum Nahkampf oder Bohrern für hartes Gestein.

Module wie automatische Reparaturdrohnen oder Schilde können in den Lauf eingebaut werden. Die Minen selbst bieten abwechslungsreiche Umgebungen – kristalline Höhlen, biolumineszierende Pilzwälder, vergessene Forschungsstationen – und beherbergen neue Anomalien wie Schwerkraftfelder oder Säureseen.

Außerhalb der Minen lauert die eigentliche Herausforderung: Während des Abbaus rufen Sensoren unerbittliche Schwärme herbei. Spieler müssen taktisch entscheiden, wann sie an die Oberfläche zurückkehren und defensive Anlagen platzieren.

In Skyer City warten NPCs mit eigenen Geschichten; ein Ingenieur baut experimentelle Module, eine Bibliothekarin entschlüsselt die Geschichte der Mauer, und ein verschrobener Händler verkauft riskante Upgrades.

Roguelite mit Schraubenschlüssel und Schicksal

Wie im Roguelite‑Genre üblich, bleibt nach jedem Tod ein Teil der Fortschritte erhalten. Gesammelte Ressourcen können in dauerhafte Verbesserungen investiert werden – etwa bessere Panzerung oder schnellere Mineneingänge.

Darüber hinaus bietet Wall World 2 tägliche Herausforderungen, einen Endlosmodus und wöchentliche Leaderboards. Laut Alawar wurde auch das Feedback der Community berücksichtigt: Die Steuerung ist flüssiger, die Performance optimiert und die Lernkurve sanfter. Dennoch bleibt der hohe Wiederspielwert das Herzstück.

Hoch hinaus mit viel Tiefgang

Wall World 2 kombiniert Bergbau, Ballerei und Basisbau zu einem adrenalingeladenen Aufstieg. Wer schon immer mit einer mechanischen Spinne an einer unendlichen Wand entlangklettern wollte, kommt voll auf seine Kosten.

Durch das neue Hub, die erweiterten Anpassungsoptionen und die abwechslungsreichen Biome fühlt sich die Fortsetzung frischer und umfangreicher an. Mit etwas Glück landet der Indie‑Titel im November einen Überraschungserfolg – und lässt Spieler*innen buchstäblich an der Wand hängen.


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Author
Image of Ben Touati
Ben Touati
Gaming Nerd
Ben Touati schreibt über Games, Filme und die große, weite Welt der Popkultur – mit einem Blick, der zwischen analytischem Tiefgang und nerdiger Begeisterung pendelt. Sein Background in Linguistik verleiht ihm ein feines Gespür für Sprache, Struktur und die kleinen Nuancen, die große Geschichten tragen. Ob Aktuelles aus der Gaming-Welt, neue Trends oder Arnold Schwarzeneggers Englisch: Ben liefert Einordnungen mit Substanz – immer durchzogen von geekigen Referenzen, filmreifen Metaphern und dem leisen Verdacht, dass das alles irgendwie mit Buffy the Vampire Slayer und Watchmen zu tun hat.