Xsolla
via xsolla.com

Xsolla macht London zum Startpunkt fürs Spielejahr

Der Januar ist in der Gamesbranche traditionell ein bisschen wie ein kollektives Aufwärmen nach den Feiertagen. Erste Konferenzen, erste Gespräche, erste Richtungsentscheidungen für das Jahr. Genau in dieses Zeitfenster legt Xsolla nun ein dichtes Programm aus Events, Partnerschaften und Community-Aktivierungen quer durch Großbritannien – mit London als klarem Mittelpunkt.

Inhaltsverzeichnis
  1. Fußball, Games und Communities auf Augenhöhe
  2. Pocket Gamer Connects London als Kernmoment
  3. Direct-to-Consumer nicht als Buzzword
  4. Ein Signal zum Jahresanfang

Zwischen dem 10. und 22. Januar will Xsolla Entwickler:innen, Publisher, Creator und Partner zusammenbringen. Nicht als reine Sponsoring-Präsenz, sondern als aktiver Teil des europäischen Ökosystems, mit dem erklärten Ziel, nachhaltige Geschäftsmodelle rund um Games greifbarer zu machen.

Fußball, Games und Communities auf Augenhöhe

Der Auftakt fällt bewusst ungewöhnlich aus. Am 10. Januar ist Xsolla beim Spiel von Stevenage FC gegen Luton Town präsent. Dort feiert das neue dritte Trikot des Clubs mit Xsolla-Branding Premiere. Die Partnerschaft geht dabei weit über ein Logo auf dem Shirt hinaus und ist langfristig angelegt – inklusive digitaler Aktivierungen und Community-Aktionen, die Fußball- und Gaming-Fans miteinander verbinden sollen.

Es ist genau diese Schnittstelle zwischen Popkultur, Sport und Games, auf die Xsolla immer wieder setzt. Nicht als Marketing-Gag, sondern als Versuch, Communities dort abzuholen, wo sie ohnehin schon sind.

Pocket Gamer Connects London als Kernmoment

Der zentrale Ankerpunkt der Woche folgt am 19. und 20. Januar bei der Pocket Gamer Connects London im Londoner Brewery. Als Titanium Sponsor ist Xsolla nicht nur sichtbar vertreten, sondern inhaltlich tief eingebunden. Über 3.000 Besucher:innen aus Mobile, Publishing, Investment und Plattformgeschäft werden erwartet – ein Publikum, das aktuell stark nach neuen Monetarisierungswegen sucht.

Am Xsolla-Stand geht es weniger um Produkt-Pitches, sondern um Gespräche. Um Web Shops, Direct-to-Consumer-Strategien und die Frage, wie Studios unabhängiger von klassischen App-Stores werden können, ohne ihre Reichweite zu verlieren.

Direct-to-Consumer nicht als Buzzword

Inhaltlich zieht sich ein Thema durch alle Sessions und Formate: Kontrolle zurückgewinnen. Über Zahlungsflüsse, über Spielerbeziehungen, über langfristige Erlöse. Xsolla-hosted Talks und Workshops drehen sich um genre-spezifische Web Shops, globale Zahlungsgewohnheiten und darum, wie Entwickler:innen ihre Communities direkter ansprechen können – gerade im Mobile-Bereich, wo sich Regeln und Plattformbedingungen spürbar verschieben.

Dass Xsolla diese Diskussionen ausgerechnet in London startet, ist kein Zufall. Die Stadt ist seit Jahren ein Knotenpunkt für Mobile-Games-Business, internationale Publisher und aufstrebende Studios gleichermaßen.

Ein Signal zum Jahresanfang

Unterm Strich fühlt sich dieses Januar-Programm weniger wie eine klassische Event-Tour an, sondern wie ein bewusst gesetztes Signal. Xsolla positioniert sich nicht nur als Dienstleister, sondern als aktiver Teil der Debatte darüber, wie Games künftig finanziert, veröffentlicht und betrieben werden.

Gerade zu Beginn des Jahres ist das ein Thema, das viele Studios umtreibt. London wird dafür in diesen Tagen zur Bühne – und Xsolla zu einem der Akteure, die diese Gespräche mitgestalten wollen.


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Author
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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️