Aethermancer
moi rai games / Art by HeavyMetalHanzo, Logo by Path of Pixels

Aethermancer: Early Access startet am 23. September

moi rai games schickt uns zurück ins Monster-Business. Aethermancer heißt das neue Projekt der Monster Sanctuary-Macher und startet am 23. September in den Steam Early Access. Diesmal wird’s aber anders – Roguelite-Mechaniken treffen auf klassisches Monster-Sammeln, und das Ganze spielt sich in einer Welt ab, die sich mit jedem Tod neu zusammenwürfelt.

Inhaltsverzeichnis
  1. Was macht Aethermancer anders als andere Monster-Sammler
  2. Von Monster Sanctuary zum Roguelite-Experiment
  3. Early Access heißt mitgestalten

Das Setup kennt man: Du bist der Aethermancer, sammelst mythische Kreaturen und führst sie in rundenbasierte Kämpfe. Der Twist liegt im Risiko. Stirbst du, ist der Run vorbei – aber deine Monster und du werdet trotzdem stärker. Das klingt nach einem interessanten Mix, der sowohl Sammler als auch Roguelite-Fans abholen könnte.

Was macht Aethermancer anders als andere Monster-Sammler

Der große Unterschied liegt im Tempo und im Risiko. Während klassische Monster-Sammler oft auf ewiges Grinden setzen, zwingt dich Aethermancer zu schnellen Entscheidungen. Die Welt generiert sich prozedural – keine auswendig gelernten Routen, keine sicheren Spots zum Leveln.

Die 3v3-Kämpfe setzen auf Taktik statt Zufall. Jedes Monster bringt eigene elementare Fähigkeiten mit, die sich individuell ausbauen lassen. Teamzusammenstellung wird damit zur Wissenschaft – welche Kreaturen ergänzen sich, wer deckt welche Schwächen ab, wie stellst du dich gegen verschiedene Gegnertypen auf.

Dazu kommen verschiedene Spielerklassen, die das Gameplay komplett verändern können. Das System verspricht Wiederspielwert und gibt erfahrenen Spielern neue Herausforderungen, wenn sie das Grundspiel durchgespielt haben.

Von Monster Sanctuary zum Roguelite-Experiment

moi rai games hat sich 2020 mit Monster Sanctuary einen Namen gemacht. Das Spiel mischte Metroidvania mit Monster-Sammeln und funktionierte überraschend gut. Jetzt wagen sie sich an ein anderes Genre-Crossover – und das ist mutig.

Roguelites sind gerade extrem beliebt, aber auch gnadenlos. Ein schlechter Run kann frustrieren, ein guter süchtig machen. Die Kunst liegt im Balance-Akt: genug Fortschritt zwischen den Runs, damit sich der Tod nicht wie Zeitverschwendung anfühlt, aber trotzdem genug Herausforderung, damit der Erfolg sich verdient anfühlt.

Das Team um Denis Sinner bringt Erfahrung aus großen Projekten mit – Might and Magic, Tropico. Das könnte helfen, die komplexen Systeme im Gleichgewicht zu halten. Ob das klappt, zeigt sich ab September.

Early Access heißt mitgestalten

Der Early Access-Start ist bei Indie-Projekten Standard geworden – und macht hier besonders viel Sinn. Monster-Sammler leben von Balance, Langzeitmotivation und dem Gefühl, dass sich der Fortschritt lohnt. Das kriegt man selten beim ersten Versuch hin.

Wer einsteigt, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Early Access bedeutet Bugs, fehlende Features und Balance-Chaos. Dafür bekommt man meist einen günstigeren Preis und kann das Spiel in eine Richtung lenken, die einem gefällt.

Der 23. September ist also nicht das Ziel, sondern der Startschuss für eine gemeinsame Entwicklung. Wer Lust auf Monster-Sammeln mit Risiko hat, sollte sich den Termin merken.


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Linda Güster
Gaming & eSports Expertin
Ich bin Linda – und ich lebe Gaming in allen Farben (RGB natürlich). Für Escapist schreibe ich über alles, was mich packt: Indie-Games, Cozy-Perlen, Simulationen, (J)RPGs, Triple-A-Titel, Idle Games und Clicker, bei denen man „nur kurz“ was anklickt und drei Stunden später immer noch da sitzt. Mein Kalender besteht aus Releases und Event-Dates – Yu-Gi-Oh! Nationals, IEM Cologne, Gamescom – und dazwischen jongliere ich TikTok, mein Steam-Curator-Profil und eine 1.800-Spiele-Steam-Bibliothek, die ich garantiert nie komplett durchspiele. Stardew Valley hat mir 250 Stunden Schlaf geraubt, Dota 2 3.500 Stunden Lebenszeit, und ich würde beides sofort wieder tun. In MMORPGs kann ich stundenlang im Charakter-Designer oder ins Transmoggen versinken, bis jedes Detail sitzt. Kurz gesagt: Ich trage viele Hüte – aber mein Lieblingshut ist ein Gaming-Headset. ♥️