In dem neuen Werk Batman: Revolution von John Jackson Miller wird der Riddler in das Burtonverse eingeführt, und zwar mit einer frischen Interpretation seiner Figur. Nachdem Michael Keatons Batman in Tim Burtons Filmen von 1989 und 1992 einen Kultstatus erreichte, setzt Miller mit seiner Romanreihe dort an und stellt die Frage, wie ein drittes Abenteuer ausgesehen haben könnte.
- Statt Edward Nygma ist es Norman Pinkus
- Eine Veränderung im Stil von Tim Burton
- Gotham als erweiterter Schauplatz
- FAQ zu Batman: Revolution und dem neuen Riddler
Statt Edward Nygma ist es Norman Pinkus
In Millers Geschichte wird der neue Charakter Norman Pinkus anstelle der bekannten Figur Edward Nygma eingeführt. Als Puzzle-Autor beim Gotham Globe hat Pinkus ein Wissen, das einem Enzyklopädie gleichkommt. Seine Rätsel dienen nicht nur der Unterhaltung: Sie stellen die Autoritäten der Stadt infrage, von der Polizei über Harvey Dent bis hin zu Batman selbst.
Dieser Riddler ist also ganz anders als die früheren Versionen. Die klassischen Versionen hatten oft eine übertriebene Theatralik, doch Miller bringt mit seinem Stück Wortspiele, die einen politischen Anspruch erheben, und psychologischer Tiefe zusammen.
Eine Veränderung im Stil von Tim Burton
Nach Millers Darstellung ist Pinkus ein schüchterner Einzelgänger, der durch persönliche Tragödien eine zweite, flamboyante Persönlichkeit hervorbringt. Dieses Motiv ist ideal für den Burton-Stil, in dem bereits Figuren wie Selina Kyle oder Oswald Cobblepot extreme Transformationen erfahren haben.
Joe Quinones, der als Illustrator für „Batman ’89“ tätig war, hat Pinkus in „Revolution“ visuell dargestellt. Der neue Riddler ist auf den ersten Artworks mit dem klassischen Fragezeichen-Motiv zu sehen, doch alles wirkt deutlich düsterer, fast im Stil von Burton.
Gotham als erweiterter Schauplatz
Ähnlich wie im vorherigen Comic „Batman: Resurrection“ wird in diesem Werk von Miller deutlich, dass Gotham mehr ist als nur Batman und einen einzigen Widersacher. Zusätzlich zum Riddler gibt es weitere Charaktere, deren Geschichten erst durch Batmans Erscheinen ans Licht kommen.
„Revolution“ verspricht, die Welt der Burton-Filme zu erweitern und gleichzeitig neue Blickwinkel zu schaffen – mit einem Riddler, der zugleich vertraut und erfrischend neu ist. Für Konsolen-Fans gibt es jedoch auch bei LEGO Batman: Legacy of the Dark Knight viele neue Abenteuer und Herausforderungen in Gotham City zu meistern.
FAQ zu Batman: Revolution und dem neuen Riddler
In „Batman: Revolution“ heißt der Riddler Norman Pinkus, ein Puzzle-Autor des Gotham Globe.
Autor John Jackson Miller wollte eine neue Figur schaffen, die stärker in die Burton-Welt passt und weniger klischeehaft wirkt.
Der Künstler Joe Quinones, bekannt durch „Batman ’89“, illustrierte die neue Version.
Er nutzt Rätsel, um die Mächtigen in Gotham herauszufordern, und stellt Fragen zu gesellschaftlichen Strukturen.
Das Buch ist an die legendären Filme aus den Jahren 1989 und 1992 angelehnt. Die spannende Geschichte von damals wird somit fortgesetzt.
Nein, Miller deutet an, dass weitere Charaktere in „Revolution“ eine Rolle spielen und Gotham größer dargestellt wird als zuvor.
Veröffentlicht: 1. Oktober 2025 19:17 Uhr