Code Vein 2
Quelle: Bandai Namco

Code Vein 2 Vorschau: Größer, schöner, blutiger

Mit Code Vein 2 kehrt Bandai Namco zu seiner vampirischen Souls-Formel zurück – und das ambitionierter denn je. Schon der erste Teil von 2019 überzeugte mit einem einzigartigen Anime-Stil, tiefem Kampfsystem und komplexem Charaktereditor. Der Nachfolger will all das erweitern, ohne seine Identität zu verlieren.

Inhaltsverzeichnis
  1. Neuer Look, gleiche DNA
  2. Offene Welt oder offene Zonen?
  3. Partner statt Koop-Modus
  4. Kampfmechanik: Blut, Ichor und Jail-System
  5. FAQ zu Code Vein 2

Neuer Look, gleiche DNA

Wie beim Original steht auch in Code Vein 2 das Design der Spielfigur im Mittelpunkt. Jetzt wurde aber noch größerer Wert aud die Details gelegt, was sich auch beim Gameplay direkt bemerkbar macht.. Besonders cool: Einzelne Outfit-Teile können jetzt einzeln an- oder ausgeschaltet werden. Wer also das Kleid mag, aber die Gamaschen hasst, schaltet sie einfach aus.

Nach der optischen Feinabstimmung führte das Entwicklerteam durch eine Mission, in der die Hauptfigur gemeinsam mit Partnerin Josée die Energieversorgung einer zerstörten Stadt wiederherstellen muss. Dabei fällt sofort auf: Die Welt ist größer, offener und lebendiger als zuvor.


Offene Welt oder offene Zonen?

Ganz eindeutig ist es nicht: Das Team betont, dass Code Vein 2 keine Open World bietet, aber eine zusammenhängende Oberwelt mit mehr Bewegungsfreiheit. In der Vorschau raste der Protagonist mit einem Motorrad durch Ruinenstädte, während Josée gemütlich auf dem Rücksitz saß.

Director Hiroshi Yoshimura erklärte, dass die Karte „signifikant größer“ sei als im Vorgänger, während Dungeons etwa dieselbe Größe behalten. Damit setzt Bandai Namco offenbar auf eine Art „Open Zone“-Konzept, das an Monster Hunter Rise oder Final Fantasy XVI erinnert – weniger endlos, aber spürbar freier.


Partner statt Koop-Modus

Im Gegensatz zum Vorgänger verzichtet Code Vein 2 komplett auf einen Koop-Modus. Stattdessen rückt das Spiel die Beziehung zu KI-Partnern stärker in den Fokus. Josée etwa kämpft mit einem riesigen Feuerschwert und kann den Spieler im Notfall reviven – eine Funktion, die es auch umgekehrt gibt, allerdings mit Cooldown.

Wer keine Lust auf Begleiter hat, kann sie „assimilieren“ – also absorbieren, um dadurch temporäre Stat-Buffs und Spezialfähigkeiten zu erhalten. Das Kampfsystem bleibt dabei blitzschnell, effektreich und technisch tief.


Kampfmechanik: Blut, Ichor und Jail-System

Im Kampf baut ihr zunächst Blutungseffekte auf, um Gegner zu schwächen. Über euer sekundäres „Jail“-Waffensystem sammelt ihr dann Ichor, eine Ressource, mit der ihr mächtige Angriffe und Formen aktivieren könnt.

Zu den Highlights zählen „Bequeathed Formae“ – riesige Energiewaffen wie Bögen, Schilde oder Sense-Flügel – und spektakuläre Finisher, die an Anime-Kämpfe auf Steroiden erinnern. Veteranen des ersten Teils werden sich sofort zurechtfinden, doch Code Vein 2 legt noch eine Schippe an Komplexität drauf.


FAQ zu Code Vein 2

Wann erscheint Code Vein 2?

Ein genaues Datum wurde noch nicht angegeben. Es ist jedoch im laude des nächsten Jahres mit dem Spiel zu rechnen.

Auf welchen Plattformen erscheint das Spiel?

Für PS5, Xbox Series X|S und PC.

Gibt es wieder Koop-Multiplayer?

Nein, Code Vein 2 setzt komplett auf KI-Partner.

Wie offen ist die Spielwelt?

Ihr findet eine große Welt mit mehreren Dungeons.

Ist der Charaktereditor so umfangreich wie im ersten Teil?

Ja, auf jeden Fall. Ihr könnt euch unserer Meinung nach sogar auf noch mehr Details freuen.

Wer ist Josée?

Josée ist einer der ersten Partnercharaktere – bewaffnet mit einem gewaltigen Feuerschwert.

Was ist das Jail-System?

Ein sekundäres Waffen- und Fähigkeitssystem, das mächtige Spezialattacken freischaltet.

Gibt es Bezüge zu Code Vein 1?

Offiziell nicht direkt, aber thematisch und stilistisch bleibt alles eng verbunden.


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Author
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Matthias Friess
Gaming Experte
Matthias hat seine Gaming-Leidenschaft schon früh entdeckt, als er auf dem NES und dem Super Nintendo seine ersten Abenteuer erlebte. Seitdem hat ihn die Faszination für Spiele nie losgelassen. Heute berichtet er täglich über alles, was in der Gaming Welt passiert. Von frischen Releases bis zu den wichtigsten Entwicklungen in der Branche bringt er das Wesentliche verständlich und mit Leidenschaft auf den Punkt. Seine Texte sollen nicht nur informieren, sondern auch Spaß machen. Wer regelmäßig reinschaut, findet fundierte News, ehrliche Einschätzungen und immer wieder auch ein Augenzwinkern. In seiner Freizeit zockt Matthias nicht nur Retroklassiker, sondern auch aktuelle Titel wie League of Legends, Valorant oder alles, was ihm sonst gerade unter die Finger kommt.