Kaum hat der Early Access von FC 26 begonnen, brodelt es bereits gewaltig in der Community. Electronic Arts steht am Pranger – und diesmal nicht wegen Gameplay oder Bugs, sondern wegen einer Entscheidung, die den Ingame-Markt schon in den ersten Tagen ins Chaos stürzt.
- Das gebrochene Versprechen der stabilen „Powercurve“
- Wenn 100k-Packs den Markt fluten
- Der Gauntlet-Modus macht alles schlimmer
- DieHahns Appell an die Community
- Wohin steuert der FUT-Markt?
- Frisches vom Feed
- Häufig gestellte Fragen zu FC 26 und den 100k-Packs
Der YouTuber DieHahn hat das Thema in einem Video aufgegriffen und rechnet dort mit EA SPORTS ab. Sein Vorwurf: Das Unternehmen hat die eigenen Versprechen gebrochen und den Transfermarkt mit hochpreisigen Packs sehenden Auges ruiniert.
Das gebrochene Versprechen der stabilen „Powercurve“
Noch vor Release hatte EA SPORTS in den „Pitch Notes“ betont, man wolle die sogenannte Powercurve – also die stetige Steigerung der Kartenstärke über die Saison – besser steuern. Goldkarten sollten länger spielbar bleiben, der Markt stabiler wirken, die Rewards fairer verteilt sein.
Und tatsächlich: Die Community lobte anfangs, dass Belohnungen reduziert und die neuen Evolutions etwas entschärft wurden. Alles sah danach aus, als ob der Publisher den Markt diesmal nicht sofort in den Abgrund schicken würde.
Doch nur zwei Tage nach dem Start des Early Access stellte EA SPORTS 100k-Packs in den Shop – handelbar, teuer und vor allem: zerstörerisch für den Markt. Für DieHahn ein klarer Vertrauensbruch:
„EA hat uns angelogen, und das sollte man sich als Community nicht gefallen lassen.“
Wenn 100k-Packs den Markt fluten
Was folgte, war ein regelrechter Preissturz. Durch die Flut an neuen Goldkarten brachen die Werte auf dem Transfermarkt massiv ein. Wer früh investiert hatte, sah seine Kartenwerte in Rekordzeit halbiert.
Ein Beispiel: Jamal Musiala kostete zunächst rund 160.000 Münzen. Nach den Packs fiel der Preis auf etwa 100.000 – ein Drittel weniger in kürzester Zeit. Nur sieben Karten waren zum Zeitpunkt des Videos noch mehr als 500.000 Münzen wert, lediglich 28 über 100.000 Münzen.
Damit bricht ein wichtiges Preissegment des Marktes komplett weg. Für viele Spielende bedeutet das: Belohnungen auszupacken lohnt sich kaum noch, weil die gezogenen Karten im Verkauf viel zu wenig einbringen.
Der Gauntlet-Modus macht alles schlimmer
Besonders bitter ist der Crash im Hinblick auf den neuen Gauntlet-Modus. Hier müssen die Spielenden bis zu drei verschiedene Teams stellen – eine teure Angelegenheit, die viele frühzeitige Investitionen erfordert.
Wer diese Spieler gekauft hat, verliert nun nicht nur Münzen durch Pech im Pack-Opening, sondern allein durch das Halten der Karten. DieHahn spricht von Wertverlusten bis zu 40 Prozent.
Wäre das Ganze im Rahmen des Black Friday oder späterer Events passiert, hätte es die Community zumindest erwartet. Aber so kurz nach dem Start, während viele Fans das Spiel noch gar nicht in den Händen halten, wirkt es wie ein Schlag ins Gesicht.
DieHahns Appell an die Community
In seinem Video ruft DieHahn die Community auf, EA SPORTS für solche Aktionen nicht auch noch mit Käufen zu belohnen. Keine Packs, keine Coins – zumindest nicht im Shop. Gleichzeitig betont er, dass Kritik sachlich bleiben müsse: klar benennen, was schiefläuft, ohne beleidigend zu werden.
Sein Fazit ist ernüchternd: Wer überlegt, FC 26 noch zu kaufen, müsse sich darauf einstellen, dass der Goldmarkt bereits „ziemlich im Arsch“ sei. Ja, man könne dadurch günstigere Teams bauen. Doch die Chance, mit Karten wirklich Münzen zu machen, sei jetzt schon minimal – ein Schlusswort:
„Der Schaden ist irreparabel“, so sein Schlusswort.
Wohin steuert der FUT-Markt?
Ob EA SPORTS aus dem Shitstorm lernt oder ob das nur der erste von vielen Marktcrashs dieser Saison war, bleibt abzuwarten. Sicher ist: Der Start von FC 26 hat vielen die Illusion genommen, dass die Macher diesmal nachhaltiger denken.
Die Community wird sich entscheiden müssen, wie sie reagiert: mit stiller Akzeptanz – oder mit kollektivem Boykott. Vielleicht ist das die einzige Währung, die EA SPORT wirklich versteht.
Frisches vom Feed
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Häufig gestellte Fragen zu FC 26 und den 100k-Packs
Warum sind die 100k-Packs in FC 26 so umstritten?
Sie fluten den Markt mit handelbaren Karten und führen dadurch zu einem massiven Preisverfall schon in den ersten Tagen.
Was kritisiert YouTuber DieHahn an EA SPORTS?
Er wirft EA SPORTS vor, gegen das Versprechen einer stabilen Powercurve verstoßen und den Markt künstlich ruiniert zu haben.
Wie stark sind die Preise im Spiel gefallen?
Viele Goldkarten haben innerhalb weniger Stunden bis zu 40 Prozent ihres Werts verloren.
Was ist der Gauntlet-Modus in FC 26?
Ein neuer Spielmodus, in dem Spielende mit bis zu drei Teams antreten müssen, was hohe Investitionen erfordert.
Veröffentlicht: 22. September 2025 08:07 Uhr