Riot Games hat bestätigt, dass League of Legends in den kommenden Jahren grundlegend überarbeitet wird. Intern läuft das Projekt unter dem Namen „League Next“, ein Release-Zeitraum für 2027 gilt inzwischen als Ziel. Ein Großteil des Entwicklerteams arbeitet an dem Umbau, der die Grundlage für die nächste Phase des Spiels legen soll.
- Ein ungewöhnlicher Weg zur Ankündigung
- Technischer Neustart für Client und Spiel
- Änderungen an Summoner’s Rift und Systemen
- Fokus auf neue Spieler
- Wirtschaftlicher Hintergrund und interne Folgen
- FAQ
League of Legends ist seit Jahren eines der prägenden Live-Service-Spiele, gilt technisch aber als überholt. Der Client ist langsam, fehleranfällig und grafisch nicht mehr auf dem Niveau moderner Titel. Riot reagiert darauf nun mit einem tiefgreifenden Neustart, ohne das Spiel offiziell als Nachfolger zu positionieren.
Ein ungewöhnlicher Weg zur Ankündigung
Erstmals öffentlich wurde das Projekt durch einen Bericht von Bloomberg. Kurz darauf veröffentlichte Riot selbst ein Video, das die Existenz von „League Next“ bestätigte.
Der Zeitpunkt deutete darauf hin, dass das Studio auf zunehmende Spekulationen reagieren wollte. Eine klassische Produktankündigung mit klaren Details blieb aus.
Technischer Neustart für Client und Spiel
Kern des Umbaus ist die Zusammenführung von Spiel und Client auf einer gemeinsamen Engine. Damit sollen langjährige Probleme behoben werden, die League of Legends seit über einem Jahrzehnt begleiten.
Gleichzeitig schafft Riot damit die Grundlage für spätere Systemänderungen, wie sie zuletzt mit neuen Steuerungsoptionen getestet wurden.
Änderungen an Summoner’s Rift und Systemen
Neben der Technik soll auch Summoner’s Rift visuell und spielerisch überarbeitet werden. Geplant sind Anpassungen am Kernmodus sowie Änderungen an externen Systemen wie Runen und der Vorbereitung vor Matches.
Konkrete Details nannte Riot bislang nicht, bestätigte aber, dass Gameplay und Struktur betroffen sein werden.
Fokus auf neue Spieler
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einstieg ins Spiel. Riot will das Spielerlebnis für Neulinge deutlich verbessern. Ziel ist es, die Einstiegshürde zu senken und League of Legends für eine neue Spielergeneration zugänglicher zu machen.
Wirtschaftlicher Hintergrund und interne Folgen
Laut Bloomberg spielt auch die wirtschaftliche Entwicklung eine Rolle. Während League of Legends weiterhin hohe Zuschauerzahlen erzielt, soll der aktive Spielerbestand rückläufig sein.
Andere Riot-Titel wie Valorant generieren aktuell höhere Umsätze. Parallel dazu wurde die interne Teamstruktur angepasst. 2026 sollen weniger Entwickler am laufenden Betrieb arbeiten, was größere Inhaltsupdates verlangsamen könnte.
FAQ
League Next ist der interne Codename für die umfassende Überarbeitung von League of Legends.
Riot peilt derzeit einen Release im Jahr 2027 an.
Nein, Riot spricht nicht von einem Nachfolger, sondern von einer grundlegenden Modernisierung.
Client, Technik, Grafik, Summoner’s Rift, Runen und das Spielerlebnis für Neueinsteiger.
League of Legends gilt technisch als veraltet und soll langfristig konkurrenzfähig bleiben.
Riot hat zuletzt neue Steuerungsoptionen getestet, die Teil des größeren Umbaus sein könnten.
Größere Inhalte könnten langsamer erscheinen, da Ressourcen auf League Next konzentriert werden.
Riot betont, das Spiel für viele weitere Jahre weiterentwickeln zu wollen.
Veröffentlicht: 20. Dezember 2025 18:40 Uhr